David Carradine Fansite

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David Carradine mit seiner Frau Linda in Cannes, wohin er kam um seinen Film "Americana" bei den Autoren-Filmwochen (Quincena de los realizadores) vorzustellen

   
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David Carradine gesteht, in Bezug auf seine Frau Linda und Cannes, wo auch diese Fotos aufgenommen wurden: "Ich habe mit Ungeduld den Moment erwartet nach Cannes zu kommen, weil ich hier meine große Liebesgeschichte mit Linda zu Hause ist. Ich kam mit Linda hierher als wir noch nicht verheiratet waren, bald danach, als sie schwanger war und nun mit unserer Tochter Kansas.



 David Carradine wartete acht Jahre um seinen Film "Americana" vorzulegen

 
Auf dem Festival in Canne: Ein berühmter Nachwuchs-Regisseur

   
 

Er, der Kung Fu verkörperte, beschreibt sich als "Mann der Frauen" und bestätigt, dass er der best bezahlte Schauspieler seiner Generation ist.

 

Er ist nach wie vor hager und sein etwas eingefallenes Gesicht erinnert noch immer an die Figur des "Caine" aus der bekannten Fernsehserie "Kung Fu". Ja, es scheint, dass David Carradine gut in den Vierzigern angekommen ist und das nicht nur körperlich fit, schließlich müssen die Organisatoren des Festivals in Cannes seinem Film "Americana" gefunden haben, denn er wurde dieses Jahr in der Quincena de los realizadores [Anm: wohl am ehesten mit Autorenfilm-Wochen zu übersetzen / "Quincena" definierte einen Zeitraum von 14 Tagen] vorgestellt. Um über seine ersten Schritte hinter der Kamera zu sprechen, wählte David Carradine ein kleine Bar in der Nähe des Meeres aus, vom Stil her eher: bemitleidenswert, aber sympathisch.

   
Frage: Sie haben diesen Film 1973 gemacht. Acht Jahre um einen Film fertig zu stellen; eine lange Zeit, nicht wahr?
   
Antwort:     

Insbesondere, wenn ich ihnen sage, dass ich ihn in achtzehn Tagen abgedreht habe. Tatsächlich lassen sich diese acht Jahre leicht erklären. Ich benötigte Geld und Zeit um ihn so fertig zu stellen, wie ich ihn haben wollte: deshalb bot ich meine Dienste als Schauspieler an und drehte vierzehn Filme (darunter auch "Long Riders", der letztes Jahr in Cannes gezeigt wurde). Sobald ich Zeit hatte, gingen meine Freunde und ich nach Hause und bearbeiteten "Americana". Ein Glück, dass ich einen gut sortierten Weinkeller habe! Es gibt nichts besseres um die Moral der müden Truppen zu heben.

   
Frage:

Eine militärische Wortwahl, die sehr gut zu ihrem Film passt. Warum haben Sie die Geschichte dieses Soldaten gewählt, der sich in einem kleinen Städtchen niederlässt... und ein Karussell restauriert?

   
Antwort: 

Die Idee geht zurück auf meinen Film "Heaven with a gun" [dt. Titel: "Pulver und Blei" (imdb)] und den Beginn meiner Beziehung zu Barbara Hershey. Vom ersten Drehtag an waren wir unzertrennlich und wann immer wir konnten, spazierten wir durch die Wälder. Eines Tages saßen wir in unserem Lastwagen und Barbara lehnte im Halbschlaf an mir. Ein Freund, Richard Carr, erinnerte sich, als er uns so sitzen sah, an die Geschichte. Und das war alles. Nachdem sie mir nicht mehr aus dem Kopf wollte, ging ich eines Tages zu ihm, bezahlte ihn für zwei Monate, er schrieb "meine" Geschichte und wir fuhren nach Kansas um sie zu drehen.

   
Frage: 

Man spricht viel über Ihre Romanze mit Barbara Hershey, zunächst deshalb, weil sie sich in Barbara Seagull (englisch für "Schwalbe") umbenannte, da sie glaubt der Geist einer versehentlich während der Dreharbeiten getöteten Möwe habe von ihr Besitz ergriffen, und später, weil Sie darauf bestanden haben, während ihrer Entbindung selbst Musik zu spielen. Sehen Sie ihren Sohn "Free" auch weiterhin?

   
Antwort:

Immer, obwohl er sich entschlossen hat, seinen Namen zu ändern. Er nennt sich jetzt Tom.

   
Frage:

Verständlicherweise, denn den Namen "Frei" zu tragen, dürfte nicht sehr einfach sein.

   
Antwort:

Ganz besonders dann nicht, wenn man wie er, Baseballchampion werden will. Es scheint so, nachdem was er mir sagte, als wenn er den Eindruck mangelnder Ernsthaftigkeit vermittelt. Er möchte wohl lieber "ein Typ wie jeder andere" sein, denke ich mir.

   
Frage: Kommen Sie... Nun mal ehrlich: Würden Sie sich gerne "Free" rufen lassen, Mr. Carradine?
   
Antwort:

Mir wäre das egal. Aber ohne Zweifel, wäre das auch was anderes, da ich glaube, dass Namen das Schicksal bestimmen können. Jeder Name ist Träger bestimmter Sinnbilder, die anzunehmen nicht immer einfach ist.

   
Frage:

Welche Bilder verbinden sich Ihre Meinung nach mit "David"?

   
Antwort:  

Ich denke da an die Bibel (immer bescheiden). David war der Vater von Salomon, wenngleich ich lange glaubte, es wäre anders herum. Und das beste war, dass Salomon ständig David imitierte: David war ein Star, Salomon besaß einen Stern [engl.= star]; David schrieb Lieder, Salomon beschloss ebenfalls zu schreiben. In gewisser Weise, ein nette biblische Rivalität.

   
Frage:  

Diese Rivalität, gibt es die auch zwischen Ihnen und Ihren beiden Brüder, Keith und Bob, die mit Ihnen in "Long Rider" zusammengearbeitet haben?

   
Antwort:

Ganz und gar nicht, zumal wir uns immer schon sehr nahe standen. Als ich zwanzig Jahre alt war, träumte ich davon, dass wir drei die Hauptstraße eines kleinen Western-Städtchens entlangmarschierten und alle Väter versteckten ihre Töchter. Definitiv ein "Cowboy"-Traum.

 

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Übersetzt ins Englische von: Paula Translated into English by: Paula
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